Warum ist SEO für Onlineshops wichtig

Warum ist SEO für Onlineshops so wichtig?

Das Thema Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist seit langer Zeit in aller Munde – und wird doch noch immer von vielen als unwichtig abgetan. Dabei bietet SEO wesentliche Vorteile für Unternehmen. Denn neun von zehn Menschen nutzen Google. Mithilfe der richtigen SEO-Maßnahmen können Shopbetreiber auf ihre Produkte sehr wirksam und mit extrem hoher Reichweite aufmerksam machen. Wenn jedoch niemand den Shop findet, lassen sich nur sehr schwer neue Kunden gewinnen. In diesem Beitrag erklären wir, warum SEO inzwischen sehr komplex geworden ist und fassen zusammen, worauf Shopbetreiber achten müssen.

Inhalt

Wie geht der Kunde auf Google vor?

Wer ein Produkt oder eine Dienstleistung in Google eingibt, klickt zumeist eines der ersten drei Suchergebnisse an. Die nachfolgenden Ergebnisse vier bis zehn werden nur noch ausgesprochen selten genutzt. Die Suchergebnisse auf Seite 2 werden statistisch kaum mehr aufgerufen. Auf die folgenden Seiten verliert sich praktisch niemand mehr. Das heißt: Wer es unter die ersten drei Ergebnisse schafft, generiert damit signifikant mehr Klicks für den eigenen Shop.

Mindestens 98% der Nutzer finden ihr Google-Suchergebnis auf der ersten Seite.

Bei der Suchmaschinenoptimierung ist eines ganz wichtig: Die Kunden suchen nach einer Lösung für ein bestimmtes, ganz persönliches “Problem”. Und die Lösung sollen sie aus Händlersicht in einem Produkt aus dem eigenen Shop finden. Je höher die angebotenen “Lösungen” innerhalb der Google Suchergebnisse platziert sind, desto mehr Interessenten besuchen den Shop. Und dann kommt eine einfache Faustregel zum Tragen: Mehr Klicks in den Google Suchergebnissen führen zu mehr Besuchern – und die generieren mehr Umsatz.

Unterscheidung von technischem SEO und Content-SEO

Im Lauf der Jahre hat sich im Bereich Suchmaschinenoptimierung eine wichtige Unterscheidung herauskristallisiert. So ist mal von technischem SEO und mal von Content-SEO die Rede. Aber was ist mit diesen Begriffen gemeint?

Technisches SEO

Der Ausdruck ‘technisches SEO’ bezeichnet alle technischen Maßnahmen, die an einer Website oder einem Onlineshop vorgenommen werden, um die Platzierung der Seiten in den Google Suchergebnissen möglichst positiv zu beeinflussen. Die technische Optimierung eines Shops ist keineswegs lediglich von nachgeordneter Bedeutung oder ausschließlich etwas für Spezialisten. Vielmehr ist technisches SEO längst unbedingt erforderlich, damit der Googlebot möglichst schnell, sauber und effizient den Quellcode crawlen und entsprechend verarbeiten kann. Zu geeigneten Maßnahmen zählen beispielsweise:

  • Vermeidung von doppelten Inhalten: Verwendung von Canonical-URLs
  • Optimierung strukturierter Daten: Rich Snippets für Google Suchergebnisse
  • URL-Anpassungen: 301 Weiterleitungen, wenn sich URLs ändern
  • Crawling: Steuerung des Googlebot über die Datei robots.txt und die Einrichtung einer sitemap.xml
  • Broken Links: Vermeidung von nicht funktionierenden internen Verlinkungen
  • Flache Seitenstruktur: URL-Optimierung für Kategorien und Produkte
  • Mobile Optimierung: User-Experience und Pagespeed
  • Quellcode: Entfernen von unnötigen Code-Bestandteilen, die das Crawling behindern

Zwei der wesentliche Schwerpunkte der technischen Optimierung sind die Nutzerfreundlichkeit und die Seitenladezeiten einer Website. Aufgrund der letzten schwerwiegenden Google Updates sollte die technischen Optimierungsmaßnahmen keinesfalls vernachlässigt werden. Gute Google Rankings sind heutzutage nur noch in Kombination von technischem SEO und Content-SEO möglich.

Im zweiten Quartal 2020 hat Google die Core Web Vitals vorgestellt und damit die große Bedeutung von Ladegeschwindigkeiten für Onlineshops noch einmal deutlich unterstrichen. Die neuen Kennzahlen erlauben eine detailliertere Betrachtung von Ladezeiten und damit auch neues Optimierungspotenzial. SEO-Experten können dadurch noch gezielter an Websites arbeiten, um bei Google mit hoher Benutzerfreundlichkeit zu punkten.

SEO-Grundeinstellungen für Onlineshops

Für die Shopsysteme Magento 2 und Shopware 5 haben wir bereits eine Reihe von SEO-Grundeinstellungen zusammengefasst, mit denen sich eine solide Basis für weitere Maßnahmen im Bereich technisches SEO legen lässt.

Wie funktionieren SEO-Grundeinstellungen in Magento 2?

Technisches SEO für Magento 2
Bei Magento 2 betrifft das vor allem den Standard-HTML-Head, die Redirect-Einstellungen, die 404-Seiten-Konfiguration, die Sitemap-Einstellungen, die Anpassungen an der robots.txt und die Aktivierung von Canonical-Tags zur Vermeidung von Duplicate Content. Einige Einstellungen werden in den allgemeinen Konfigurationen, andere an den Kategorie- und Produktseiten vorgenommen.

Technisches SEO für Shopware 5
Die grundlegende SEO-Konfiguration in Shopware 5 erstreckt sich auf ähnliche Elemente, die an einer Reihe unterschiedlicher Stellen bearbeitet werden müssen. Daher sehen wir hier von detaillierten Anleitungen ab. Kontaktieren Sie uns gerne für weiterführende Informationen und Anleitungen zum technischen SEO für Shopware 5.

Unser Tipp: Wir können Ihnen dabei helfen, Ihren Onlineshop durch die richtigen Handgriffe im technischen SEO schnell und wirksam an die aktuellen Kriterien für Google Rankings anzupassen.

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Content-SEO

Im Bereich Content-SEO geht es um suchmaschinenoptimierte Inhalte auf einer Website beziehungsweise in einem Onlineshop. Diese Inhalte erfüllen bestimmte Kriterien, damit Google sie schneller und besser bewerten kann. Zu beachten ist, dass moderner SEO-Content nicht separat für den Googlebot erstellt wird. Vielmehr muss hier stets der Kunde im Vordergrund stehen, denn so arbeitet auch Google: Inhalte werden danach bewertet, ob sie für die Nutzer des Angebots genau passend, gut aufbereitet und reichhaltig sind. Im Hinblick auf die immer wieder vorgenommenen Updates an Googles Core-Algorithmus sind die Kriterien für optimale Inhalte einem stetigen Wandel unterzogen. Dennoch lässt sich eine Reihe von Eckpunkten zusammenstellen, die sich in der Vergangenheit als konstante Kriterien für SEO-Content herauskristallisiert haben:

  • Qualität der Texte (Suchintention des Kunden steht im Vordergrund)
  • Gut strukturierter Aufbau der Texte (Zwischenüberschriften verwenden und diese im Quellcode kennzeichnen)
  • Anreicherung von Texten mit relevanten Grafiken, Videos, Listen usw.
  • Leicht lesbare Texte und Füllwörter vermeiden
  • Bilder für Google durch Dateinamen und begleitende Texte leicht “lesbar” machen
  • Auf Keyword-Stuffing verzichten, um Abstrafungen durch Google zu vermeiden
  • Inhalte für mobile Endgeräte optimieren
  • Potenziellen Kunden mit dem Content einen echten Mehrwert bieten
  • Im Vorfeld der Content-Erstellung die Ziele genau definieren (”Was will ich mit dem Inhalt erreichen?”)

Der Content muss in erster Linie die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden erfüllen. Content-SEO und technisches SEO müssen dabei Hand in Hand gehen, denn Google kann die unterschiedlichen Content-Formate effizienter crawlen, wenn der Quellcode sowie die Konfiguration des Onlineshops dafür optimiert sind. Bestimmte Ressourcen wie JavaScript oder langwierige Datenbankabfragen hindern den Googlebot am Crawling, so dass der wichtige Content nicht optimal von Google “erfasst” werden kann.

SEO-Metadaten

Metadaten sollten für die unterschiedlichen Seitentypen konfiguriert werden. Dabei sollte der Meta-Title möglichst das wichtigste Keyword enthalten und zwischen 30 und 70 Zeichen lang sein. Die Description darf mit mindestens 90 und maximal 160 Zeichen etwas länger sein und sollte die wichtigsten Verkaufsargumente für den Shop, die Kategorien beziehungsweise die Produkte enthalten. Wichtig ist hierbei, dass möglichst dynamische Inhalte erzeugt werden, ohne Duplicate Content zu verursachen.

Unser Tipp: Wir können Ihnen dabei helfen, Ihren Onlineshop durch die richtigen Anpassungen im Bereich Content-SEO schnell und wirksam an die aktuellen Kriterien für Google Rankings anzupassen.

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Mit SEO bekannt werden

Wird Ihr Onlineshop durch gezielte Suchmaschinenoptimierung in Google und anderen Suchmaschinen vermehrt angezeigt, sprechen Sie potenzielle Neukunden und Bestandskunden an.

  1. Potenziellen Neukunden wird ein Shop-Produkt von Google dann empfohlen, wenn Google den Onlineshop als passende Lösung für das Problem des Kunden einstuft. Der Shop wird dadurch als Marke bekannter und gewinnt neue Kunden für sich.
  2. Bestandskunden kommen durch das vermehrte Auftauchen eines Anbieters in den Suchergebnissen häufiger in Kontakt mit dem Shop als Marke. Das Markenimage kann durch optimierte Metadaten gefestigt werden und so langfristigen Erfolg sichern.

Hohe Positionen in den Google Suchergebnissen zahlen sich also in jedem Fall aus – auch wenn die Besucher am Ende gar nicht auf das Snippet des Shops klicken. Schon die prominente Sichtbarkeit ist ganz hervorragende Werbung für den gesamten Shop. SEO im E-Commerce erhöht die Anzahl der Touchpoints deutlich und sorgt so für eine höhere Bekanntheit von Marke und Produkten eines Onlineshops.

Mit SEO-Traffic kostenlos die Besucherzahl im Onlineshop steigern

Im Gegensatz zu Google Ads ist SEO-Traffic kostenlos. Der Onlineshop wird nach den gängigen Google Rankingkriterien optimiert, wodurch die Sichtbarkeit in den Google Suchergebnissen idealerweise stetig steigt. Die logische Folge: Mehr Besucher im Shop.

Der SEO-Traffic (Organic Search) läßt sich relativ einfach in Google Analytics ermitteln:

Google Analytics Dashboard Acqusitionskanäle mit 50 Prozent organischem Traffic

In der Grafik wird deutlich: Bei manchen Websites kommen fast die Hälfte der Besucher direkt über die organische Google Suche – und damit kostenlos.

Unser Tipp: Wir können Ihnen bei der SEO-Analyse Ihres Onlineshops helfen! Wir sehen uns Ihre Daten in Google Analytics, Google Search Console und Co. genau an und zeigen Ihnen, wo es noch Optimierungspotenzial gibt!

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Mit SEO wettbewerbsfähig bleiben

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie bereits genug Besucher über die Google Suchergebnisse bekommen und deshalb kein SEO benötigen, mag das sogar stimmen. Aber auch dann ist das lediglich eine Momentaufnahme.

Denn Google ändert seinen Suchalgorithmus immer wieder, wodurch die Rankings großen Schwankungen unterliegen. Ein Onlineshop, der heute noch mehrere Top-Ten-Keywords hat, kann bereits unmittelbar nach dem nächsten Google Update überhaupt nicht mehr aufzufinden sein.

Darum ist Suchmaschinenoptimierung ein fortlaufender Prozess, bei dem eine Website oder einen Onlineshop immer wieder neu justiert und an den Algorithmus angepasst werden muss. Zudem werden Ihre Mitbewerber mit hoher Wahrscheinlichkeit versuchen, Ihnen mit eigenen SEO-Maßnahmen den Rang abzulaufen, um die Kunden für sich zu gewinnen. Nur wenn Sie Ihren eigenen Onlineshop für Suchmaschinen optimieren, können Sie langfristig im Internet bestehen. Ansonsten wird Ihre Konkurrenz Sie bald überholt und von der ersten Seite der Suchergebnisse verdrängt haben.

Besonders aufsehenerregend waren die Google Updates Panda (2011) und Penguin (2012), die für mehr Qualität der Suchergebnisse gesorgt haben und Wettbewerbsverzerrung durch Spam und gekaufte Backlinks hart abstrafen. Weitere wichtige Google Updates sind Hummingbird (2013), Rank Brain (2015) und BERT (2019). Google verbessert seinen Suchalgorithmus fortlaufend und veröffentlicht einflussreiche Core-Updates in immer kürzeren Abständen. Das erhöht die Komplexität der Suchmaschinenoptimierung zunehmend. Sich angesichts dieser Herausforderung nun davor zu verschließen, wird jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit langfristig negative Effekte nach sich ziehen.

Der Verlauf des Sichtbarkeitsindex mit Markierungen von Google Core Updates.

Der Sichtbarkeitsindex von billiger.de: Die blauen Markierungen zeigen Google Updates. Quelle: Sistrix.de

Local-SEO: Mehr Besucher für Ihr Ladengeschäft

Wenn Sie neben Ihrem Onlineshop ein stationäres Ladengeschäft führen, ist Local-SEO für Sie besonders wichtig. Denn dadurch tauchen Sie häufiger in den Suchergebnissen von Personen auf, die sich in der Nähe Ihres Ladens befinden. Erfolgversprechende Maßnahmen für die lokale Suchmaschinenoptimierung sind ein gut gepflegtes Google MyBusiness Profil und ortsbezogene Keywords, die den Namen der Stadt, in der Sie tätig sind, enthalten. Generell sollten Ihre Kontaktdaten auf allen öffentlichen Plattformen (Website, Google und Social Media) aktuell und konsistent sein.

Die Suchergbnisse für "Hamburg Apotheke" als Beispiel für Local SEO.

Bei der Suchanfrage „Hamburg Apotheke“ werden über den Suchergebnissen die besten Google MyBusiness Einträge angezeigt. Quelle: Google.de

Unser Tipp: Sind Sie bereits bei Google MyBusiness? Wir schauen uns Ihren Account an und zeigen Ihnen, wo es noch Optimierungspotenzial gibt!

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Mobile-SEO: Mehr Besucher über Smartphones

Dass die mobile Suche und responsive Webdesign (RWD) im E-Commerce eine enorm große Rolle spielen und weiterhin immer wichtiger werden, dürfte mittlerweile allen Händlern bewusst sein. Aus technischer Sicht lässt sich zudem längst feststellen: RWD war erst der Anfang. Längst ist Mobile First in aller Munde und insbesondere Google betont bereits seit Jahren diese Herangehensweise, die vom Smartphone zum Desktop denkt – und nicht mehr umgekehrt, wie noch in den Anfängen des responsive Webdesign. Das bedeutet, dass Shopbetreiber sich zunächst Gedanken über die Darstellung ihres Onlineshops auf mobilen Endgeräten machen sollten, bevor sie sich der Desktop-Version widmen.

Seit 2015 ist die sogenannte Mobile Friendliness offizieller Rankingfakor für Google. Seitdem können einzelne URLs mit einem Testtool auf ihre Eignung für die Anzeige und Bedienung auf mobilen Endgeräten überprüft werden. Inzwischen wird das Testtool sogar direkt in den Suchergebnissen angezeigt.

Screenshot vom Test-Tool auf Optimierung für Mobilgeräte.

Test auf Optimerung für Mobilgeräte. Quelle: search.google.com/test/mobile-friendly

Laut der Postbank Digitalstudie 2020 ist das Smartphone das meistgenutzte Endgerät in Deutschland – Tendenz weiter steigend. Etwa 16 Stunden pro Woche verbringen die Deutschen durchschnittlich mit dem Smartphone im Internet, die unter 40-Jährigen liegen sogar bei 27 Stunden pro Woche.

Seit 2015 haben die Nutzungzahlen des Smartphones um 40 Prozent zugelegt.

Quelle: Postbank Digitalstudie 2020: Geräte zur Internetbenutzung (obs/Postbank)

Wenn Sie die Daten Ihres Onlineshops betrachten, werden Sie sicherlich feststellen, dass die Zugriffe über mobile Endgeräte wachsen. Dieser Trend verstärkt sich immer weiter und muss auch beim E-Commerce SEO berücksichtigt werden. Google bewertet die mobile Ansicht von Onlineshops durch die Mobile-First-Indexierung immer stärker. Deshalb ist es notwendig, ein benutzerfreundliches mobiles Layout zu haben, schnelle Ladezeiten zu gewährleisten und Google das Crawlen mobiler Inhalte zu erleichtern.

Unser Tipp: Ist Ihr Onlineshop mobil optimiert? Wir prüfen es für Sie und geben Ihnen praktische Handlungsempfehlungen!

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Mit diesen Tools können Sie den Erfolg messen

Suchmaschinenoptimierung ist auch deswegen so interessant für E-Commerce, weil der Erfolg messbar ist. Neben erhöhten Zugriffszahlen für Ihren Onlineshop und besseren Positionen in der Suchergebnissen bieten der Sichtbarkeitsindex, der Pagespeed und viele weitere Daten aussagekräftige Kennzahlen, anhand derer Sie die Leistung von SEO-Maßnahmen messen können. Hier einige Beispiele für Tools zum Messen Ihres SEO-Erfolgs:

  • Shopsystem (Magento, Shopware usw.): Umsatz
  • Web-Controlling (Google Analytics, Matomo usw.): Besucherzahlen und Umsatz
  • Sistrix: Sichtbarkeitsindex, Keyword-Rankings
  • Google Search Console: Suchbegriffe, Impressionen, Klicks, CTR, durchschnittliche Position
  • Screaming Frog: SEO-Spider und Crawling-Tool
  • PageSpeed Insights: Seitengeschwindigkeit Mobil und Desktop

Relaunch: Mit SEO Google Rankings beibehalten

An einem Relaunch kommt im Lauf der Zeit kein Händler mit seinem Onlineshop vorbei. Es gibt folgende Gründe, den Shop grundlegend umzubauen:

  • Zu wenige Besucher
  • Zu geringe Umsätze
  • Technische Mängel bezüglich Nutzerführung (UX, PageSpeed und Design)
  • Shopoberfläche ist zu veraltet und benötigt ein Re-Design

Ein Relaunch muss sehr gut geplant und vorbereitet sein – das ist extrem wichtig. Wenn ein Onlineshop ohne ausgearbeitetes technisches Konzept und exakt umgesetzten SEO-Fahrplan umgebaut und live gestellt wird, kann es einem schnell so gehen wie dem Hotelportal hrs.de:

Der Sichtbarkeitsindex von hrs.de stürzt nach Relaunch der Website stark ab.

Der Sichtbarkeitsindex von hrs.de von 2009 bis zum Relaunch 2014. Quelle: Sistrix.de

Die Google Sichtbarkeit ist in diesem Fall nach dem Relaunch um 90 Prozent gesunken – ein einziges Desaster. In der Analyse dieses exemplarischen Falls lässt sich leicht erkennen, dass eine Reihe von folgenreichen Fehlern begangen wurde. Der am schwerwiegendste: Sehr viele alte URLs wurden ganz einfach nicht korrekt per 301 auf die neuen weitergeleitet, wodurch Google das Vertrauen zu den Seiten verlor. In der Folge sind fast alle ehemals sehr hohen Google Platzierungen sehr schnell gefallen, was im Ergebnis zu deutlich weniger Besuchern geführt hat.

Mit SEO lassen sich solche Katastrophen einfach und wirksam verhindern. Wenn Sie einen Relaunch in Erwägung ziehen, ist es wichtig, über die konkreten Mittel und Wege für einen reibungslosen Ablauf nachzudenken. Die Basis für jeden Umbau einer Website oder eines Onlineshops sind dabei immer die vorhandenen Daten. Am Anfang steht daher stets die konkrete Bestandsaufnahme des aktuellen Ist-Zustands eines Onlineshops. Anschließend geht es darum, strategisch und konzeptionell durch vorhandene Daten entdeckte Mängel des alten Shops im neuen Onlineshop zu vermeiden. Letztlich hat der Relaunch eigentlich nur ein Ziel: Den Umsatz steigern! Damit dieses Ziel sicher und nachhaltig erreicht wird, ist SEO unverzichtbar.

Unser Tipp: Sie planen einen Onlineshop-Relaunch? Wir begleiten Sie gerne bei diesem Projekt und unterstützen Sie!

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Fazit

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