Google Search Console · Splendid Blog

Die alte Google Search Console wird ausgemustert

Nachdem Google im September 2018 eine neue Search Console aus der Betaphase entlassen hat, müssen Webmaster und Suchmaschinenoptimierer aktuell oft zwischen der neuen und parallel weiterhin bestehenden alten Version wechseln, da zahlreiche Funktionen bis heute weiterhin nur in der alten Lösung zur Verfügung stehen. Einige heißen heute anders, sind anderswo zu finden oder funktionieren etwas anders. Und einige Features wurden dabei sogar ganz ausgemustert. In diesem Beitrag liefern wir einen Überblick zu den Änderungen.

Screenshot: Die Benutzeroberfläche der alten Search Console

Viele Features aber wenig übersichtlich: Die Benutzeroberfläche der alten Search Console

Welche Funktionen wurden gestrichen?

Einige der Funktionen der alten Search Console sind ganz wegfallen, wie Google in einem Blogpost zu diesem Thema mitteilt:

  • Die Crawl Error API wurde ersatzlos gestrichen. Nutzer dieser Schnittstelle wurden durch Google rechtzeitig über diesen Schritt informiert.
  • So etwas wie den Bericht „HTML-Verbesserungen“ wird es in der neuen Search Console nicht mehr geben. Google empfiehlt, sich an Best Practices für den Aufbau von Titles und Snippets zu halten. Zudem bieten die gängigen SEO-Tools hier sehr umfassende Möglichkeiten für das Crawling.
  • Property Sets wurden laut Google bislang kaum genutzt und fallen aus dem Funktionsumfang der Search Console heraus. Es soll aber die Möglichkeit geben, Websites über die gesamte Domain, also inklusive aller Subdomains und unabhängig vom jeweiligen Schema Type und den Subdomains in einem Search Console Account zu verwalten – hier wird schon lange auf eine Domain-Property gewartet.
  • Die Google Search Console wird keine Funktionen zur Android-App-Indexierung enthalten, da entsprechende Angebote bereits im Laufe der vergangenen Jahre in Firebase ausgelagert worden sind.

Welche Funktionen wurden durch neue abgelöst?

Andere Funktionen sind mittlerweile an anderer Stelle untergebracht oder sind durch neue Tools gleich mit abgedeckt:

  • In der Search Console gibt es keinen Bericht „Crawling-Fehler“ mehr. Seitenbezogene Indexierungsfehler können dem Report zur Indexabdeckung entnommen werden. Es gibt auch keine Unterscheidung zwischen seitenübergreifenden Fehlern und speziellen Problemen für Desktop- oder mobile Nutzer, wie es in der alten Version der Fall war.
  • Der Bericht zu Sitemaps wurde für die neue Search Console grundlegend überarbeitet.
  • Während die Nutzerverwaltung in der alten Search Console noch ein eigener Bereich war, wurden die entsprechenden Funktionen nun in die Einstellungen integriert.
  • Auch „Blockierte Ressourcen“ war in der alten Search Console ein eigener Bereich. Doch da Probleme mit dem Nachladen von CSS- und JavaScript-Ressourcen inzwischen deutlich seltener auftreten, hat Google die entsprechende Funktionalität im Bereich „URL-Prüfung“ untergebracht.
  • Auch die Funktion „Abruf wie durch Google“ gibt es in dieser Form nicht mehr. Hier ermöglicht das URL Inspection Tool ja bereits Live-Tests von Seiten.
Screenshot: Die Benutzeroberfläche der neuen Search Console

Aktuell noch nicht mit allen Funktionen aber schön übersichtlich: Die Benutzeroberfläche der neuen Search Console

Und was hat sich sonst noch geändert?

Zudem werden in der Google Search Console nur noch Informationen zu den Typen von strukturierten Daten angezeigt, die aktuell in der Google Suche unterstützt werden.

Detaillierte Informationen über die Unterschiede zwischen der alten und der neuen Search Console hat Google in dieser Übersicht zusammengefasst.

Dieser Beitrag wurde am von Splendid Internet veröffentlicht/zuletzt bearbeitet.
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